Modulkasten

Modulkasten



Der Modulkasten

Der Bahnhof wird in 15 Grundsegmente plus einiger bedarfsgerechter Segmente aufgeteilt. Die weiteren Segmente richten sich nach dem Verwendungszweck. Entweder wird der Bahnhof als "Anlagenelement" im Hobbyraum aufgebaut oder als vorbildgerechtes Modul in eine Modulanlage eingeplant.

In der Rubrik Kleinbrüchter bin ich näher auf die Zwangsbedingungen und die Erfahrungen mit den verschiedenen Holzarten und Modulbauweisen eingegangen. Der geneigte Leser kann sich dort informieren. Für den Teil Sonneberg möchte ich nicht noch einmal darauf eingehen. Deshalb wird diese Rubrik relativ kurz gehalten.

Aus den Erfahrungen mit den Modulen für den Bahnhof Kleinbrüchter und den Modulen für "Ziegelei" und "Kreuzbruch" habe ich mich jetzt für das mehrfach geleimte und gut abgelagerte Holz von Tischler entschieden. Die verschiedenen Maße habe ich vorher berechnet, so dass ich fertig zugeschnittene Einzelteile bekommen habe. Lediglich die Segmente, die von der Rechteckform abwichen, habe ich etwas großzügiger zuschneiden lassen. Hier war dann einiges bastlerisches Geschick notwendig, die Gehrungsschnitte für die richtigen Winkel zu treffen. Wo das nicht gelang half der Bandschleifer. Erstmals habe ich die Löcher und Senkungen für die zusätzlichen Verschraubung abgespachtelt und verschliffen, so dass hier eine homogene Fläche entstand.

Einzelteile mit Plan

Einzelteile des Holzzuschnitts. Auf dem Plan liegen Schwellenroste um die Maßhaltigkeit des Plots zu überprüfen.



Auch für den Bahnhof Sonneberg habe ich mich wieder für die Geigenkasten-Methode entschieden. Das Gleisfeld ist hier sehr breit und geht teilweise über die gesamte Modulbreite. Die Landschaft baut sich, wie bei Kleinbrüchter, zum sehr überwiegenden Teil oberhalb der Schienenoberkante auf. Lediglich der Bereich der zwei Brücken über die Neustadter Straße erforderte einen Einschnitt in das Deckbrett.

Deckbretter

Voller Vorfreude hab ich schon mal die Deckbretter so angeordnet, wie sie nachher zusammengehören.



Modul Ostteil

Der "Ost"-Teil des Moduls noch unbehandelt. Zusammengebaut und noch leer sind das schon beeindruckende Ausmaße.



Modul Westteil

Der "West"-Teil des Moduls, schon eingefärbt. hier soll später mal der Ablaufberg hin.



Für die Modulbeine habe ich dieselbe Lösung, wie für alle meine Module gewählt. So kann ich beliebig Beine austauschen, ohne auf die Zugehörigkeit zu den Modulen achten zu müssen. Die Beine bestehen im Wesentlichen aus einer Holzstange mit quadratischem Querschnitt, die in entsprechende Taschen im Modul eingesteckt werden und mittels einer Klemmschraube fixiert werden. Das verkürzt die Aufbauzeit deutlich. Der Höhenausgleich erfolgt über eine mit Plastikteller versehene Einstellschraube.

Beinaufnahme

Beinaufnahme mit Spannvorrichtung



Beim Aufbau des Bahnhofs mit den vielen Segmenten hat sich gezeigt, das hier einige Zeit und Mühe für die Ausrichtung der Segmente und deren Gleisübergänge aufgebracht werden muss. Hier ist eine Zentriervorrichtung geplant. Ich verspreche mir davon einen leichteren und dadurch schnelleren Aufbau. Die Teile habe ich inzwischen vorrätig. Leider fehlt im Moment die Zeit, diese einzubauen. Ich werde hier aber noch über die Erfahrungen berichten.

Geraetefuss

Gerätefuß mit Plastikteller zum Höhenausgleich

Der Bau der Gleise...

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© Michael Köhler 2017